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Hallo Michael! > Es geht darum, 64 in Reihe geschaltete 12V-Bleibatterien einzeln zu überwachen (Spannung), um beim Entladevorgang festzustellen, wenn eine Batterie mit weniger Kapazität zuerst einbricht. Die würde dann im Extremfall umgepolt werden, und könnte explodieren. Wo zum Teufel braucht man 768 Volt (bzw. 908 Volt)??? Bei so einer hohen Spannung kommst Du um Optokoppler sicherlich nicht drum herum. Ich hätte vielleicht noch eine Theoretische Idee mit Dioden gehabt, aber bei der Spannung würde ich nicht experimentieren wollen… Du kommst bei der Überwachung mit der Micro hier aber ziemlich in Schwierigkeiten, wenn Du Deine Verdrahtung so ausführen möchtest wie geplant. Wenn Du alle 5 bis 10 Sekunden ein Signal zu den Micros sendest soll ja nur eine darauf reagieren. Damit würdest Du 5 bis 10 Minuten brauchen bis Du alle Micros abgefragt hast. Wenn Du die Micro z.B. mit einen Input-Befehl auf den Datenempfang warten lässt dann steckt die Micro auch genau so lange fest und kann den Akku nicht überwachen. Von daher würde ich Dir jetzt doch von der RS232 abraten. Du solltest in den Sauren Apfel beißen und Dir einen Bus kreieren der genau auf Deine Bedürfnisse eingehen kann. Was hältst Du von folgender Idee. Du stattest jede Micro mit einen OP zum senden und einen OP zum empfangen aus (wie gehabt). Nur du nimmst jetzt nicht mehr die RS232 sondern zwei Digital-Ports. Wie bei der RS232 werden auch hier die „Daten“ gekreuzt, also bis hier bleibt alles beim alten. Dass einzige was sich jetzt ändert ist der „selbst kreierte Bus“ den Du jetzt selber entwerfen musst. Die Startbedingung zum Datenaustausch würde ich jetzt wie folgt gestalten. Der Master (die Station) setzt jetzt die Sendeleitung für 2 Sekunden auf High (5V Plus). Über die 64 Optokoppler wird dann dass Signal zu den Micros gesendet, wo dann auch ein Port auf High gesetzt wird. Daran erkennt dann der Slave (die Micros) dass der Master Daten senden möchte. Bis hier her liegt der Vorteil schon einmal darin dass die Micros kontinuierlich den Akku überwachen können und erst warten wenn es erforderlich ist. Wenn ein Slave während der bisherigen Überwachung schon einen Fehler erkannt hat dann setzt er jetzt „ungefragt“ die Empfangsleitung vom Master auf High. Dadurch kann der Master schon vor der eigentlichen Übertragung feststellen dass ein Fehler bei einem Akku vorliegt und er kann sofort Alarm schlagen (oder die Anlage abschalten). Wenn bis hier her alles OK ist und in den 2 Sekunden kein Fehler erkannt wurde, dann beginnt jetzt die eigentliche Übertragung. Der Master zieht jetzt die Sendeleitung wieder auf Low (0V Masse). Wenn dass geschieht wird in allen 64 Slaves gleichzeitig eine Zeitschleife gestartet (wie die genau aussieht habe ich mir noch nicht überlegt). Innerhalb dieser Zeit sendet der Master dann z.B. 5 Pings (also die Sendeleitung wird 5 Mal auf High gezogen). Alles Slaves erhalten die 5 Pings und werten sie auf. Der Micro der Du gesagt hast dass sie auf die 5 reagieren soll die sendet dann genau so (nur anders herum) die Daten zurück, die dann der Master auswertet. Alle anderen Slaves nehmen wieder die Überwachung der Akkus auf. Und nach 5 bis 10 Sekunden fängt dann alles wieder von vorne an. Wie Du an dem Beispiel siehst kannst Du viel besser auf Deine Bedürfnisse eingehen und Du musst Dich auch an keinerlei Spezifikationen halten. Wie „schnell“ die Kommunikation untereinander funktioniert legst Du fest und dadurch kannst Du auch Datenmüll von vornherein ausschließen – ein wenig langsamer aber dafür fehlerfrei… > Meine Idee war, je eine Micro auf die Batterie zu kleben (eingegossen), die dann die Betriebsspannung aus der Batterie zieht, Werte mißt, und an 2 Optokoppler gibt. Eingießen würde ich dass ganze nicht unbedingt, ein kleines Gehäuse sollte ausreichen. Dass hätte dann auch den Vorteil dass Du die Micro auch noch einmal herausnehmen kannst um sie eventuell neu zu bespielen. Wer weis, vielleicht fallen Dir im Laufe der Zeit noch ein paar Verbesserungen ein und dann kommst Du nicht mehr an die Kontroller ran, währe schade… > Die Frage ist, ob es stabil klappt, 1.3A mit 9600 Baud zu schalten? Das ist alles nicht so doll.... Dass kann ich Dir auch nicht sagen. Die Optokoppler sollten es eigentlich schaffen, aber die Praxis sieht ja immer etwas anders aus… LG Jens |
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