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> Kondensatoren haben kein „Plus“ oder „Minus“. Du kannst sie in beiden Richtungen verbauen. sag den leuten sowas nicht, wenn aufgrund der fragestellung offensichtlich ist, dass ihnen ein paar grundlagen fehlen. elko's und tantal's gibt es auch mit solch geringen kapazitäten und selbstverständlich hat man bei diesen auch auf polung zu achten. im gegensatz zu MKT, keramik- oder wickel-(folien)kondensatoren. bei letzteren ist sinnvollerweise darauf zu achten, die äussere wicklung an die masse zu bringen, sonst steht deren sinn ggf. auch in frage. diese kondensatoren sind heute zwar nicht mehr so üblich, aber wenn man noch hinreichend altes zeug in einer bastelkiste hat - warum nicht. ich preferiere im ürbrigen eine ganz andere lösung, sofern die irgend machbar ist: ich sammle aus alten gerätschaften die darin befindlichen (ring-)kerne von übertragern, ladespulen und drosseln. alte computer geben da richtig viel her. wenn ich probleme mit störungen aussendender oder empfangender art habe, wickle ich leitungen auf. das geht mit 12-V-leitungen genauso (gerade und erst recht bei schaltnetzteilen!!) wie auch natürlich mit leitungen von sensoren oder digiports. meist reichen 2...3 windungen auf einen ringkern, um erstaunliche ruhe zu erreichen - mir persönlich angenehmer als freifliegende kondensatoren. vollkommen richtig ist der tip, mit hilfe eines radios auf die pirsch nach stör-"sendern" zu gehen. sinnvollerweise mit einem mittelwellenempfänger, weil der aggresiver reagiert. in vielen heizungsanlagen existiert zum beispiel noch immer ein mechanischer themostat, der mit der zeit müde und dreckig wird. die folge: kurz, bevor er schaltet, erzeugt er teils minutenlang einen extremen störpegel, der bis in den UHF-Bereich hinhein sogar in TV-kabelanlagen strahlt und radioempfang unmöglich macht. häufig bleibt das lange unentdeckt, bis es unerträglich wird und zum handeln zwingt. schaltnetzteile gehören im übrigen neben elektronischen halogen- vorschaltgeräten und dimmern zu den übelsten dreckschleudern, die man finden kann. sie sind also keineswegs das nonplusultra! reine steckernetzteile in aller regel genausowenig, da sie nie stabilisiert sind. unsauberkeiten aus dem netz haben bei ihnen gute chancen, bis an den verbraucher zu gelangen, mal von der überspannung die sie liefern ganz abgesehen. für eine saubere und verlustarme stromversorgung muss man mehr tun und wenn man es günstig bekommt, hilft hier und da auch ein netzfilter in den leitungen von geräten, die störungen ins netz abgeben und den geräten, die solche nicht vertragen. viel erfolg beim entstören! :-) |
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