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> > Hallo, > > > ich wollte nur kurz sagen, dass ein Compiler nichts anderes ist, als ein Programm, das aus einer Quellsprache in eine Zielsprache übersetzt. Es ist egal, ob die Zielsprache nachher interpretiert wird oder nicht. Es geht sich bei der Definition eines Compilers in erster Linie darum, ob das Programm (cd. mBasic oder basic++) einfach nur den Code in einen anderen Code übersetzt, oder ob der Code als solches interpretiert wird. > > Der englische Begriff 'compile' läßt sich bekanntlich unendlich dehnen. Wie Du schon sagst, bedeutet er einfach nur etwas zu übersetzen - und die gleiche Bedeutung besitzt im übrigen auch 'interpret'. Trotzdem besteht im Computerbereich ein erheblicher Unterschied zwischen einer Compiler- und einer Interpretersprache. Wobei hier wohl das Hauptaugenmerk auf die Ausführung, weniger auf die Übersetzungsphase gelegt wird. Die Programmiersprachen für die C-Control sind also Interpretersprachen. Etwas anderes zu behaupten wäre Irreführung. > > Aber im Prinzip kann ich Deinen Aussagen zustimmen. Und wenn man einmal zurückgeht an den Beginn dieses Threads, dann ist dort klar nachzulesen, daß ich kritisierte, es vermittele sich beim Lesen der Support-Seiten der Eindruck, die C-Control-Sprachen wären durch die vorherige Tokensierung (Übersetzung, "Compilierung") im Vergleich zu anderen BASIC-Dialekten besonders leistungsfähig. Erst nachdem RIP das Gegenteil behauptete, ging die Diskussion in eine andere Richtung. Doch mittlerweile scheint er seinen Irrtum eingesehen zu haben. Die Support-Seiten (und das Manual) sollten also geändert werden. > > Gruß, Dietmar Ich denke es ist so: Die IDE hat einen Compiler (jedenfalls für mich, als Anfänger) Das Compilat ist eine Interpretersprache, die C-Control hat einen Interpreter. Und was ist daran falsch, oder schlecht oder gelogen? >Bei BASIC++ wird der Quelltext von einem Compiler gelesen und in die von Betriebssystem lesbaren >sog. Token verwandelt, welche als eigentliches Programm in die C-Control geladen wird. Dieser Satz auf der Supportseite ist also - meiner bescheiden Meinung nach - richtig. >Das Betriebssystem muss also nicht die vielen Buchstaben einer Programmzeile lesen >sonder nur das dafür repräsentative Token Ich glaube, auch daran wird keiner zweifeln, oder? >Der Ausspruch "BASIC ist langsam" stammt aus der Zeit, als BASIC auf dem Computer >als Quelltext gespeichert war und der gesamte Text bei der Ausführung erst gelesen >und interpretiert werden musste Ich denke, wir haben gesehen, dass das Commodore Basic 4.0 das Programm tatsächlich zumindest teilweise als Text speichert. Diese Aussage ist also nicht grundsätzlich falsch. Zwischen der Entwicklung von BASIC und dem 4032 oder PET liegen mehr als 10 Jahre Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass es tatsächlich einmal so war, wie es auf der Supportseite steht. Gruß |
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