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Hallo miteinander > Die Micro kann korrekt gesagt zwar bis zu 12 kHz reagieren, diese aber nur in einem Raster von etwa 45 Hz messen. das ist so natürlich nicht richtig. Auf der Micro (auch auf der Open-Micro) kann man die Fensterbreite in 20-ms-Schritten frei wählen. Zurückgegeben wird die Anzahl der Impulse (High-Low-Übergänge oder -Flanken), die innerhalb der Fensterbreite vom Kontroller am FREQ-Pin detektiert wurden. Beispiel: Wenn die Fensterbreite auf den kleinstmöglichen Wert (also 1) gesetzt wird, somit 20 ms beträgt, können zwischen 0 und 255 Impulse gemessen werden, was einer Frequenz von kleiner 50 Hz bis maximal 255/(20 ms)=12.75 kHz entspricht. Das ist aber nur die Grobmessung. Wenn die Frequenz konstant ist, kann auch noch eine Feinmessung durchgeführt werden. Die Micros können zwar "nur" bis 255 zählen, aber wenn die Fensterbreite zu groß gewählt wird, treten beim Impulszählen einfach einige Überläufe auf und es wird die Anzahl der Impulse modulo 256 zurückgeliefert. Beispiel: Bei einer Eingangsfrequenz von 12 kHz wird die Fensterbreite auf 10 gesetzt, das Betrachtungsfenster hat also eine Breite von 200 ms. Die Periodendauer eines 12-kHz-Signals ist 1/12e3 = 83,33 µs. In 200 ms treten also (200e-3 s)*(12e3 1/s)=2400 Impulse auf. Es wird also der Wert 2400 MOD 256 = 96 zurückgeliefert. Die Frequenzauflösung beträgt in diesem Fall 1/(200e-3 s)=5 Hz. Dietmar Meine Homepage: http://ccintern.dharlos.de |
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