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Hallo Michael, Dein Vorhaben über einzelne µController pro Akku zu lösen halte ich für einen falschen Ansatz. Wenn ich dich richtig verstehe, willst Du nur die Spannung pro 12V-Block erfassen. Dazu würde ich eher die Schiene Analog-Optokoppler ins Auge fassen. Dazu benötigst Du pro Block einen IL300 und einen OP davor (z.B. LM358). Beim IL300 wird eine Spannung von 5300V RMS für 1Sec. angegeben, die er aushalten muß. Somit sollten die max. möglichen 1kV in Deiner Anwendung kein Problem darstellen. Natürlich sind noch ein paar passive Komponenten notwendig. (Wichtig ist, daß Du die Leiterplatten entsprechend der notwendigen Luftstrecken auslegst.) So hast Du dann 64 analoge Signale. Diese führst Du dann mit 8 zu 1 Multiplexern zu den AD-Ports. Das Einlesen aller 64 Signalquellen schaffst Du dann inkl. Wartezeiten nach dem Umschalten der Muxer in ca. einer Sekunde. Ich würde hier auf jeden Fall keine C-Control I mehr nehmen, sondern eher zur C-Control II greifen. Besonders, wenn das System ausbaufähig sein soll. Dazu hättest Du noch den Vorteil von 10Bit-Analog-Wandlern statt 8Bit. Bei der Menge, die Du ansprichst, rentiert sich auf jeden Fall ein eigenes Platinenlayout. Bei Spannungen bis 1kV wäre ein Aufbau auf Lochraster auch eher gefährlich. Gut, Sicherungen in Plus und Minus der Leitungen sind auf jeden Fall Pflicht, aber diese müssen in diesem Fall auch für 1kV Gleichspannung geeignet sein. Mich würde aber interessieren, welchen Anwendungsbereich man mit Akkus mit einer so hohen Nennspannung von 768V bzw. max. 922V Ladespannung abdeckt? MfG André H. > Hallo Jens, > > Hallo Michael! > > > > galvanisch getrennt müsste alles sein, da jede Micro auf einem anderen Potential hängt. > > Oh je, dass hört sich ja dann nach einen Großprojekt an. Dann müsstest Du jede Micro mit zwei Optokopplern versehen (wenn Du die RS232 nimmst). > > Ja, so habe ich mir das gedacht. Es geht darum, 64 in Reihe geschaltete 12V-Bleibatterien einzeln zu überwachen (Spannung), um beim Entladevorgang festzustellen, wenn eine Batterie mit weniger Kapazität zuerst einbricht. Die würde dann im Extremfall umgepolt werden, und könnte explodieren. > Es gibt Lösungen, die von jeder Batterie eine + und eine - Leitung zum Überwachungsgerät ziehen, was aber ein mords geworschtel ist, und daher Fehleranfällig ist. Meine Idee war, je eine Micro auf die Batterie zu kleben (eingegossen), die dann die Betriebsspannung aus der Batterie zieht, Werte mißt, und an 2 Optokoppler gibt. Die andere Seite des Optokopplers hängt am Bus, der komplett ein Potential hat... > > > ...würdest jeden Optokoppler (die Diode) mit 20mA treiben, dann währen dass bei 64 Stück schon satte 1,280A die dein Netzteil liefern muss und dass sind nur die Optokoppler. Auf jeden Fall musst Du alles groß genug dimensionieren… > > Die Frage ist, ob es stabil klappt, 1.3A mit 9600 Baud zu schalten? > Das ist alles nicht so doll.... > Wobei man jedem Batterie-Meßmodul noch eine busseitige Treiberstufe für den Optokoppler beipacken könnte. Dann braucht man nurnoch die Betriebsspannung auf dem Bus mitzugeben, die eigentliche Datenleitung wäre dann weit weniger belastet. > > >Wie lang ist den der Kabelweg den Du brauchst um alles mit einander zu verbinden? Die RS232 ist nicht unbedingt für lange Kabelstrecken geeignet. > > Ich schätze mal, der Bus wäre 10-15 Meter lang... > > > Ich muss zugeben dass ich so einen Bus auch noch nie programmiert habe. Du würdest aber sicherlich viele Basic-Demos zum Thema I2C-Bus finden und die könntest Du sicherlich problemlos auf Deine Bedürfnisse anpassen. > > > Einen 1-draht-Bus wirst Du mit den Optokopplern nicht hin bekommen. Es sei den Du verwendest einen OP als Sender und einen OP als Empfänger pro Einheit. Dummer weise kannst Du die Sender und Empfänger aber nicht auf die gleiche Leitung legen, da sie sich sonnst immer selber aktivierne (Echo). Du wirst also wenigstens zwei Leitungen verwenden müssen... > > Ja, da liegt der Hase im Pfeffer.... Selbst wenn ich den IIC umstricken könnte, wüßte ich nicht, wie ich diesen Bus galvanisch entkoppeln könnte. Hm, macht mehr Probs als ich vermutet hätte... > > Grüße, > Michael |
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