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 Re: Probleme mit dem Micro-Starterboard Kategorie: Hardware (von Grex - 6.02.2006 15:20)
 Als Antwort auf Re: Probleme mit dem Micro-Starterboard von André H. - 6.02.2006 11:15
Grex nutzt:  CC1-M-Unit V1.2/2.0
Danke erstmal für die wirklich ausführliche Antworten!
Ich werde gleich mal deine Tips ausprobieren bzw. kontrollieren.


Eine Frage hätte ich noch bezüglich der RS232 Länge:
Bis zu welcher länge darf (kann) das RS232 Kabel beim Starterboard sein (ohne Umbauten).

lg grex


> Hallo Grex,
>
> > ich habe mir von cctools das Starterboard zur Micro bestellt.
> > Da es aus zeitlichen Gründen nicht möglich war habe ich den Bausatz bestell.
> > Als es angekommen ist hab ich es gleich zusammengelötet (das erste mal das ich so etwas gemacht hat), nur hab ich nun das Problem dass das Board nicht funktioniert.
> >
> > Es kommt bei der Übertragung des Programmes (setze ConText ein) immer folgender Fehler:
> > "Keine Antwort von Zieleinheit.
> > Bitte Anschluss prüfen oder eventuell Reset drücken."
>
> Da Du in der Mail an mich zusätzlich geschrieben hast, daß Du CCTrans benutzt, vermute ich folgendes:
> Es gab in letzter Zeit immer wieder Berichte, daß die aktuelle Version von CCTrans
> die OM nichtmehr unterstützt, obwohl der Ersteller des Tools dies auch seiner Site behauptet,
> daß das Tool es kann. Bis V1.9 hat es auch funktioniert. In den aktuellen Versionen versucht man
> vergeblich zu laden, was ich gehört habe. (Ich selbst benutze CCTrans nicht.)
>
> Benutze daher bitte einmal das Kommandozeilen-Downlad-Tool von Dietmar. (omdl.exe)
>
>  
> > Ich habe es schon mit unterschiedlichsten Jumperversionen versucht. Schater ist auf Host, und folgende Werte ab ich an den Pins der Micro gemessen:
> > 1 - 5,00 Volt
> > 2 - 5,00 Volt
> > 3 - 0,00 Volt
> > 4 - 5,00 Volt
> > 5 - 0,45 Volt
> > 6 - 0,00 Volt
> > 7 - 3,61 Volt
> > 8 - Masse
>
> Der Jumper für den RS232-Mode muß auf 1-2 stehen.
> Die anderen Jumper sind für den Programmdownload nicht wichtig.
> An der Betriebsspannung kann es auch nicht liegen, da, wie ich sehe, Du diese auf 5,00V abgeglichen hast.
> Auch die Pegel an den Ports scheinen zu stimmen.
> PTA2(Pin5) ist auf Masse geschaltet und an PTA4(Pin3) wird ein Low-Pegel ausgegeben,
> was bedeutet, daß die OM im Hostmodus ist.
>
> > Meine Fragen:
> > 1.)
> > Ich habe die Led´s, die Wannenbuchse und die NV Buchse noch nicht eingelötet. Kann das der Grund sein (wenn ja, wie löte ich die Leds ein - kurzes Bein am Schalter oder umgekehrt?) das es nicht funktioniert?
>
> Nein, daran kann es nicht liegen.
> Die LEDs solltest Du aber auf jeden Fall einlöten, damit man gleich die Portzustände sieht.
> Auf dem Bestückungsplan siehst Du die abgeflachte Seite der LEDs in Richtung
> Taster zeigen. Das ist die Kathode=kurzes Bein.
> Am aktuellen OM-StarterBoard zeigen alle LEDs den Zustand der Ports invertiert an.
> D.h., sie leuchten im Low-Pegel.
> Wenn der Hostmodus eingeleitet wurde, muß also die gelbe LED an PTA4 leuchten.
>
>
> > 2.) Worauf muss ich beim Löten solcher Platinen besonders achten Tipps, Tricks (Habe die Transistoren und Kontensatoren schon kontrolliert, die müssten so passen)?
>
> Prinzipiell erstmal folgende Grundregel:
> Von Niedrig nach Hoch. D.h., man fängt mit den Bauteilen der geringsten "Bauhöhe" an.
> Hier als alle liegenden Widerstände und Dioden. Dann kommen die ICs und IC-Sockel dran,
> als nächstes die Keramikkondensatoren, Widerstandsnetzwerke und LEDs,
> dann die Transistoren, gefolgt von den Stiftleisten und Wannensteckern usw.
> Eben so, daß man die Bauteile nicht festhalten muß und sich nicht unnötig schwer tut.
> Prinzipiell sollte man beim Löten von Bauteilen, die man noch ausrichten muß bzw.
> leicht rausrutschen können - also LEDs Stiftleisten etc. -, erst einen Pin anlöten und dann
> nicht dem Finger nochmal ausrichten, bevor man die restlichen Pins anlötet.
>
> Dann gelten noch die Lötzeiten, damit keine Bauteile "verbrutzelt" werden.
> Man sollte nicht länger als max. 3sek. den Lötkolben dranhalten, bei bedrahteter Elektronik.
> Je kürzer, desto besser. Das Lötzinn muß aber gut verlaufen, oder bei doppelseitigen Platinen
> etwas in die Durchkontaktierung gesogen werden.
> Im Zweifelsfall sollte man einzelne Lötstellen nochmal nachlöten, als Ewig den Lötkolben dranzuhalten.
>
> Ein paar Tips findest Du z.B. auch im Elektronik-Kompendium.
> Wenn man ein wenig googled, findet man auch einige Seiten zum Thema Löten.
> Eine davon wäre z.B. dies: http://www.elexs.de/loet1.htm
>
> MfG André H.

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Re: Probleme mit dem Micro-Starterboard (von André H. - 7.02.2006 22:39)