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Hallo Holger und Hauk, das ist vollkommen richtig. Wie gesagt, ich verliere sehr viel Dynamik, wenn ich die PWM-Spannung entsprechend filtere und nach einer geringen Restwelligkeit suche. Hier ein paar Zahlen: - Nutzung aktives Filter (wie vorgeschlagen bei KAINKA) mit 2x100k, 2x2.2uF und OPAMP --> Tau~470ms, - Anpassung der Referenzspannung des ADCs der CControl auf max. 0.25V, damit der Ausregelbereich des ADCs eingeschränkt wird, - Restwelligkeit des Systems laut Simulation +/-1digit (8bit), - 101digit des ADC entsprechen 1ms Pulsbreite des PWM-Signals, 153digit sind 1.5ms, 204digit sind 2ms Pulsbreite, - da wir ein Tau von 470ms haben, braucht es 500ms/50ms=10PWM-Zyklen, damit 63%(!) des Ausgangssignals erreicht werden, für 3Tau(~99%) sind es 1.5s mit 30Zyklen. Damit sieht man, daß die Sache zwar funktioniert, aber wie Hauk sagt, die Response der CControl recht träge wird. ABer letztendlich hängt das von dem ab, was Du machen magst, Holger. Wegen der Sache mit dem direkten Lesen des PWM-Signals an Digitalports würde ich geren wissen, wieviele Kanäle Du lesen magst bzw. ob die (wie Andre erwähnt) ggf. miteinander synchronisiert sind. Die Machbarkeit sinkt mit der Vielfalt und Anzahl der Signale. Schwierig wird es, die Flanken der einzelnen Signale zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Soviel nochmal dazu, beste Grüsse, Mak > Hallo > > > Wegen der Sache an den AD-Ports - auch da spielt die Zeit natürlich eine Frage. Diese wird nicht nur von der CControl sondern auch vom Filter bestimmt, der das PWM-Signal in ein analoges Signal glättet. > > Um eine gewisse Restwelligkeit zu erhalten, muß entsprechend die Dynamik runtergesetzt und die Referenzspannung der ADCs angepaßt werden, um die Auflösung zu erhöhen. Generell läßt sich das machen. Ich werde mich dazu nochmal melden. > > Ich sehe da noch 2 weitere Probleme: > > 1. Entweder glättet man das PWM-Signal stark und bekommt eine geringe Restwelligkeit, > dann wird aber das System recht täge und braucht nach einem Ausschlag des Steuerknüppels am > Sender viele Impulse bis sich eine konstante Spannung am AD-Port einstellt. > > 2. oder man nimmt eine höhere Restwelligkeit in Kauf und bekommt am AD-Port ein Art Sägezahn- > Spannung. Hierbei beeinflußt dann der Zeitpunkt der Portabfrage in zufälliger Weise den > resultierenden AD-Wert. > > Habe mir daher überlegt, ob es nicht möglich wäre, den Ablauf des Basicprogramms mit dem > Ausgangssignal (50 Hz) des Fernsteuerempfängers zu syncronisieren. Man könnte dann die AD-Ports > zu einem definierten Zeitpunkt abfragen. > Weiterhin könnte der PWM-Puls den Meßkondensator am AD-Port über eine Konstantstomquelle > aufladen und nach erfolgter Portabfrage könnte man den Kondensator per Digitalport wieder löschen. > Der AD- Wert wäre jetzt exakt proportional zur Pulslänge. > > Da sich das Signal bereits nach 20 ms wiederholt hat die Unit V1.1 nur Zeit für höchstens 20 Basic- > Anweisungen abzuarbeiten. Dies dürfte kaum reichen. Ein Ausweg wäre nur jede 2. oder 3. Impulsfolge > des Empfängers auszuwerten oder für dieses zeitkritische Projekt die schnellere V2.0 einzusetzten. > > Gruß Hauk |
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