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Hallo Dietmar! > > Im Ruhezustand der Tastatur ist AD8 beim Appl.board der V1.1 über 470K Widerstand (!) auf +5V gelegt. > > Bist Du da sicher? In den mir vorliegenden PDFs liegt auf der Main-Unit vor allen AD-Ports jeweils ein 10 kOhm Widerstand in Reihe und auf dem Applikationboard befindet sich zwischen N23 und J10 ein 100 kOhm Widerstand. AD[8] dürfte insgesamt also über 110 kOhm mit Uref verbunden sein. Durch Druck auf eine Taste wird der aus 1 kOhm Widerständen bestehende Widerstandsteiler abgegriffen (mit AD[8] verbunden). Gut das Du die Sache gleich richtig stellst. Ich hatte einen Schaltplan aus einem Buch von Kainka (MSR mit dem C-Control/Basic-System S.61) zugrunde gelegt. Dieser bezieht sich aber wohl nicht auf das Applicationboard. Den 100 kOhm Widerstand habe ich jetzt auch gefunden. Aber auch das ist immer noch bedenklich hochohmig und könnte ein Einfallstor für allerlei Störeinflüsse sein. > > Laut Kapitel 8.5 des Kontrollermanuals hat beim B6 der interne Ladewiderstand im AD-Wandler einen typischen Wert von minimal 50 kOhm und die Sample-And-Hold-Kapazität einen Wert von mindestens 10 pF. Das Auflade-Tau liegt somit bei mindestens 0.5 µs. Die Samplezeit beträgt 12 Buszyklen, also 6 µs. Ohne zusätzliche Widerstände hat die Kapazität also 12 Tau Zeit, um sich auf den Spannungswert aufzuladen. Bei 500 kOhm Vorwiderstand wäre dann das Auflade Tau etwa gleich groß wie die Sample-Zeit und die Kapazität würde sich nur auf 0,63*5V aufladen. Der Tastaturdecoder würde dann bereits im Ruhezustand der Tastatur eine Taste erkennen. Das kann in der Tat nicht funktionieren. MfG Hauk > Viele Grüße > Dietmar |
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