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> Hallo, > > > ich kann nur sagen, dass ich froh bin, dass die OM kein Open-Source ist, sondern etwas mit Hand und Fuß! > > nehmen wir mal an Dietmar hätte seine Diplomarbeit mit Latex geschrieben, was gar nicht so unwahrscheinlich wäre. Viele wissenschaftliche Verlage (wie Springer, Vieweg, Teuber, Hanser, ...) setzten Latex ein. Wissenschaftliche Arbeiten werden fast nur in Latex gemacht. Word, Pagemaker und Co eignen sich eher weniger für aufwendige Vektorgrafiken und Gleichungssysteme. Würdest Du sagen, dass Dietmars Diplomarbeit nichts mit Hand und Fuß wäre, wenn er wirklich Latex (Open Source) genommen hätte? Das was Du geschieben hast macht wenig Sinn. Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen Open Source und "nicht Ernsthaft", zumal viele Open Source Produkte wie eben Latex und Co. eben deutlich mehr Funktionsumfang bieten als vergleichbare kommerzielle Produkte. > > Gruss, > > Stefan Wir haben es schon gemerkt: Mangels praktischer Erfahrung konterst du gerne mit theoretischen Spitzfindigkeiten. Ob Open Source ernsthaft ist oder nicht, hängt davon ab, wie professionell der Programmierer ist. Software Engineering umfasst auch das Designen und Testen von Programmen. Jemand der gerade mal Visual Basic kann und meint, ein Programm zu entwickeln sei nur bloßes Coden ohne Konzept (zum Testen ist er sich auch noch zu fein) - der ist auf dem Holzweg. Programmieren kann wirklich jeder, wenn er Zeit und Lust dazu hat. Warum du dein Werk gleich mit den größten Open Source Erfolgen der Geschichte auf eine Stufe stellst, ist mir schleierhaft. Nach BASIC++ 2006 kommt wahrscheinlich noch FDOS XP und FDOS VISTA. Dass es viele Open Source Produkte nach ganz oben geschafft haben, ist allein den Machern zu verdanken, nicht dem Open Source Konzept. Denn dahinter stehen Leute, die eine ganze Menge drauf haben und nach Feierabend in ihrer Freizeit ebenso professionell an Open Source Projekten weiterarbeiten. Das ist etwas ganz normales, ein KFZ Mechaniker "schraubt" auch gerne in seiner Freizeit, genau wie jeder mit etwas handwerklichem Geschick gut und gerne in Haus und Garten arbeitet. Aber was, wenn dieses Geschick gar nicht gegeben ist? Wer kommerzielle Programme entwickelt, muss seine Fehler verantworten - wie in jedem anderen Beruf auch. Wenn meine Existenz nun davon abhängt, ob meine Arbeit gut ist oder nicht, wirkt das natürlich ganz von selbst qualitätssteigernd (natürlich kann auch ein Hobby motivieren). Ich würde meine Existenz nicht davon abhängig machen, ob ich ein bereits bestehendes, gutes Open Source Projekt übertrumpfen kann. Aber daraus darf man nicht umgekehrt schließen, dass Open Source Projekte qualitativ über- oder unterlegen sind. Aber warum die ganze Diskussion? Du hast in der deiner Freizeit etwas programmiert, das du mit anderen teilen möchtest - schön. Aber deshalb fühlst du dich gleich als großer Vertreter der Open Source Szene? Dein Compiler ist nicht gerade das Musterbeispiel ausgereifter und professioneller Open Source Programme. |
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