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Vielen Dank Dietmar, das war genau die Information die ich gebraucht habe. Das macht mich jetzt sehr zuversichtlich das man mit dem Open-Mini so einiges anstellen kann. Was mir besonders gefällt ist das es sich um ein gutes altes 8-Bit System handelt auch wenn so tolle Operationen wie Multiplikation und Division möglich sind. Auch wenn die Taktfrequenz intern nur 3.2 MHz ist so bleiben ja immer noch ca. 1.000.000 Operationen pro Sekunde. Vielen Dank nochmal für deine klärenden Worte. Gruß, Raphael > Hallo Raphael > > > In dem Forum wird bei der Geschwindigkeit des OPEN-Mini/Micro immer über eine Leistung von ca. 12.000 Instruktionen pro Sekunde gesprochen. Ich nehme an das bezieht sich auf OCBasic Instruktionen. > > Mit Angaben wie "Basic-Instruktionen pro Sekunde" kann man in der Tat nicht viel tun. Interessanter ist schon, daß die OM-Kontroller rund 16 mal schneller arbeiten als die Original-C-Control Version 1.1 und damit in etwa halb so schnell sind wie die M-Unit 2.0. > > > Normalerweise würde ja ein mit 8 MHz getakteter Prozessor 8.000.0000 Cycle/s haben und bei durchschnittlichen 4-5 Cycle für eine Operationen ca. 2.000.000 Instruktionen pro Sekunde ausführen. > > Die OM arbeitet mit einem Systemtakt von "nur" 3.2 MHz, kommt dafür aber ohne externen Taktgeber und ohne Quarz aus. 8 MHz intern (32 MHz extern) sind nur realisierbar, wenn man die OM wie die M-Unit 2.0 an einen externen Oszillator anschließt. > > > Was verdammt leistungsfähig im Vergleich zu einem alten 650x oder Z80 Prozessor mit 1 MHz (die habe ich früher in Assembler programmiert). > > Der Z80 wurde ja meist mit 3 oder 4 MHz getaktet, weil seine Befehle relativ viele Taktzyklen benötigten. Auf der 6808-CPU gibt es Befehle, die mit nur einem Taktzyklus auskommen. Durchschnittlich werden vielleicht 2 bis 3 Takte benötigt. > > > Ist meine Rechnung mit den 2 Millionen Operationen für den Open Micro richtig. Oder gibt es andere limitierende Faktoren die die Geschwindigkeit senken wie z.B. das die Ports nicht so schnell auf high oder low gesetzt werden können. > > Für den Zugriff auf die Ports werden die gleichen Befehle benutzt, wie für den Zugriff auf einzelne Bits des RAM-Speichers, bzw. der Zero-Page. Sie gehören zu den Assemblerbefehlen, die mit 4 Taktzyklen schon recht langsam ausgeführt werden. Die Ports lassen sich bei 3.2 MHz Takt also 800.000 mal pro Sekunde toggeln, womit sich eine Rechteckschwingung mit einer Frequenz von immerhin 400 kHz erzeugen läßt. > > > Oder die Abarbeitung der Operationen durch andere Einheiten des MicroControllers gestoppt wird > > Die normale Programmausführung wird normalerweise durch Interruptroutinen unterbrochen, aber das Interruptsystem läßt sich nach belieben deaktivieren. > > Gruß > Dietmar |
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