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Hallo Dierk vor einem Tunnelblick sollte sich ein Entwickler wirklich hüten. Der OCBASIC-Compiler ist zwar in der Tat ein DOS-Programm, nur gerade im Fall des Compilers ist das überhaupt kein Nachteil. Im Gegenteil. Er erhält als Eingabe eine Textdatei und schreibt als Ausgabe eine Textdatei. Ein zum Beispiel bei UNIX durchaus übliches Prinzip. Insofern könnte der Compiler auch in einer DLL stecken. Mit wenig Aufwand hätte ich ihn aber auch als 32-Bit Console-Anwendung kompilieren können. Sogar inklusive Multi-Threading. Nur, wozu? Eine integrierte Entwicklungsumgebung stellt ConTEXT oder auch CCWorkbench zur Verfügung. Auch lange Dateinamen lassen sich nutzen. Das ist nur eine Frage der richtigen Konfiguration. Und mit CCTrans32 gibt es ein zu Windows XP und 2000 passendes Downloadtool. Man braucht also keineswegs das Rad zweimal zu erfinden. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, kann ich mich nicht zerreißen und werde das auch nicht versuchen. Externe, stand-alone Hilfsprogramme sind in der Applicationsentwicklung auf Mikrokontrollern nichts besonderes. Siehe zum Beispiel Assembler, Programmer und Debugger im Programmpaket "In-Circuit Simulator ICS08QTQYZ" von P&E Microcomputer Systems. Mir sind auch einige andere Fälle bekannt, in denen der Compiler als stand-alone Programm ausgeführt wurde. Hat unter anderem den Vorteil, ihn bei Bedarf zu kapseln oder in eine IDE einzubinden, die einem mehr liegt als die standardmäßige. Gruß Dietmar Meine Homepage: http://ccintern.dharlos.de |
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