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> Hallo, > > die besten Messergebnisse bekommt man bei langen Leitungen > mit Vierleiter-Technik > > Zwei Leitungen versorgen den Sensor mit Strom und an den beiden > anderen wird der Spannungsabfall gemessen. > > Bei drei Adern gibt es eine gemeinsame Masseleitung und getrennte Leitungen für Stromversorgung und Spannungsabfallmessung > > Bei einem PT100 hat man keinen so großen Spannungsabfall > weil der Widerstand ja nur ca. 100 Ohm beträgt. > > Wenn Du die Leitung neu verlegen kannst solltest Du den vieradrigen Anschluss wählen. > > Wenn das nicht geht musst Du mit dem Messstrom niedrig bleiben > Je niedriger der Messstrom desto geringer der Messfehler durch den Spannungsabfall auf der Leitung > > Hier kommt es auch darauf an wie "dick" die Leitungen sind > d.h. welchen Querschnitt die Adern haben. > > bei 1mA Messstrom würde relativ wenig Spannung auf der Leitung > abfallen aber die Spannungsmesswerte sind mit 0,1V auch sehr klein und müssen entsprechend verstärkt werden. Dabei muss der Verstärker selbst natürlich auch präzise sein. > > Die Messschaltung sollte auch nicht mit Feld, Wald und Wiesenbauteilen aufgebaut werden. > > also keinen Operationsverstärker wie Typ 74,1 LM324 oder LM358 > sondern etwas hochwertiges. > hallo Zusammen . Diese Einteilung in "Feld-Wald-und Wiesenverstärker" und " etwas Hochwertiges" führt wirklich nicht weiter ! Wenn gewisser Durchblick herrscht - den habe ich mir auch erst erarbeiten müssen - , ist das Problem auch auf Basis 741er lösbar . Nur von der Verwendung der ECC 83 oder vom OC 71 ist abzuraten Eine sehr gute Lösung sind sicher CCTOOLs Messadapter . Selbst DIE arbeiten mit dem guten alten LM 324 N und dem nicht minder reifen LM 317 als Konstantstromquelle . Und machen den Job bestens ! Gruß....................................Heino > Widerstände mit 1% Genauigkeit oder alle wichtigen Widerstände > der Schaltung abgleichbar. > > Als Elektroniklaie würde ich Dir da zu einem fertigen Messverstärker raten wenn das nicht zu teuer ist > > > Eine andere Möglichkeit ist die Temperatur-Widerstandskurve des > Sensors inklusive Leitung neu zu vermessen. Dann brauchst das ganze nicht so genau zu sein. > > Die Genauigkeit kommt dann aus dem Vermessen des Gesamtsystems. > > D.h. Sensorauswerteschaltung wird komplett aufgebaut so wie sie später betrieben werden soll und dann müsstet du mit einem sehr genauen Thermometer die Zuordnung Temperatur AD-Wert > > 30 Grad ergibt AD-Wert 113 > 31 Grad ergibt AD-Wert 115 > usw. aufnehmen > > Die Temperaturwerte werden dann in einer Tabelle im Programm gespeichert. > > Abweichung kleiner 0,5 Grad bedeutet bei einem 8-bit AD-Wandler > das man HÖCHSTENS einen Temperaturbereich von > > 256*0,5=128 Grad abdecken kann. > > Nun wird der AD-Wandler aber 1 Digit hin/und her "wackeln" d.h. > allein wegen des AD-Wandlers hat man bei einem Messbereich > von 128 Grad schon 0,5 Grad Fehler. > > also sollte man bei 0,5 Grad Messgenauigkeit nur einen Temperaturmessbereich von 64 Grad nehmen. > > Keine Ahnung ob das reicht. Wenn nicht musst Du einen AD-Wandler mit 10 bis 12 bit nehmen. > > sl > > > Leider habe ich auch noch eine Frage zu Temperatursensoren. > > > > Ich muss eine uralte Temperatursteuerung an einer Maschine austauschen, die die Messwerte von zwei Pt100 bekommt. Die Messsensoren kann ich leider nicht austauschen. Das Steuerprogramm läuft schon mit einem AD592AN (zum Testen am Schreibtisch) soweit ganz gut. > > > > Da ich ein "Elektronik-DAU" brauche ich jetzt Hilfe. Ich habe dank des Forums schon verstanden, dass die Messung mit einem PT100 etwas komplizierter ist und dass ich einen Meßadapter brauche. Ich habe auch gelesen, dass die Leitung zwischen der Steuerung und den Sensoren das Ergebnis verfälschen kann. In meinem Fall ist die Leitung ca. 20 Meter lang und besteht aus drei Drähten. Wie bekomme ich eine relativ gute Messung hin (max 0,5 C Abweichung) ? > > > > > > > > > |
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