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 Re: Support für alte C-Control Hardware Kategorie: Verschiedenes (von iceman - 6.03.2005 8:15)
 Als Antwort auf Re: Support für alte C-Control Hardware von DIE HARD - 3.02.2005 11:49

>
> Hallo....
> Wie viele ASM Treiber sind das?
> Was tun sie?
> Wenn ich kann, werde ich dir helfen.
>
> Die alten Versionen gibt es noch - vorläufig.
> Ihr seht das Problem nur aus euerer Perspektive.
> Der Controller ist 17 Jahre alt und Motorola stellt die
> Produktion komplett auf Flash um. Deswegen wird der
> 6805 auch nicht mehr produziert. Was jetzt noch zu haben ist,
> sind Restbestände (natürlich nicht wenig)
> Wäre es denn besser einfach abzuwarten und dann gar nichts
> alternatives anbieten zu können?
> ciao....
>

Die folgenden Routinen belegen 254 Byte bei mir in Assembler:

Hiermit steuere ich z.B. IIC Ports meiner Eisenbahnanlage und meiner Haussteuerung, Heizung, Swimmingpool, etc.:
define PCFcntr &H0101      'PCF Adresse ansteuern

Hiermit schreibe und lese ich wahlfrei ins/im EEprom
define writeBlock &H0103   'Ins EEprom speichern
define readBlock &H0105    'Aus EEprom lesen

Hiermit kann ich u.a. Byte-/Word- Variablen im ARRAY lesen und beschreiben
define putramB &H0107   'Byte n in Adressraum 0 - 255 speichern
define getramB &H0109   'Byte n aus Adressraum 0 - 255 lesen
define putramW &H010b   'Word nm  in Adressraum 0 - 255 speichern
define getramW &H010d   'Word nm aus Adressraum 0 - 255 lesen


Mit diesen Routinen habe ich mir mühsam die C-Control zu einer flexiblen "SPS" ausgebaut - sozusagen bis zum letzten ausgereizt. Mein Programm-Code ist meist immer 4 - 5 K, die restlichen 4 -3 K brauche ich, um Parameter im EEprom wahlfrei abzulegen, bzew. zu lesen. (z.B. Kennfelder für Heizungssteuerung).

Das ist das Minimum, was eine neue Controller- Generation können muss, wobei die Anzahl der Variablen und freilaufende Timer reichlicher vorhanden sein könnten. AD-Auflösung sollte 10 Bit sein. Und den ECHTEN, zuverlässigen WATCHDOG nicht zu vergessen, den ich momentan mit einem MAXIM realisiert habe.

Und momentan erkenne ich nicht, wie Conrad diese Freiheiten ohne Assembler zur Verfügung stellen möchte ? Für mich muss es möglich sein, im laufenden Steuerungsprozess  (ohne Unterbrechung mit späteren Neustart) Werte aus/auf's EEPROM gemappte -  EXCEL-Zellen zu lesen und zu schreiben. Dann ist die C-Control als echter Vorrechner / SPS mit einem PC richtig brauchbar.

Der Schuss, Assembler zu sperren, wird nach hinten losgehen. Ich warte nun noch die Control-PRO (oder wie sie heisst) ab. Wenn auch sie kein Assembler zulässt, gehe ich den steinigen AVR-Pfad.

Nix für ungut - grummel, grummel, grummel, ... wie kann ein Produktmanagement nur so kurzsichtig sein und ohne Grund Assembler sperren, ich lass mich doch nicht entmündigen !. Deswegen  stehe ich gezwungen nun vor der Entscheidung, mir noch einmal 10 C-Control I V1.1 zuzulegen (sozusagen als Ersatzteile). Wenn ich das letztendlich tun muss, migriere ich für die kommenden Projekte auf AVR, samt teurer Entwicklungsumgebung. Und die Teile kaufe ich nicht mehr bei Conrad. Dann stärke ich lieber die kleinen Mitbewerber gegen Conrad.

Grüsse

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