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Hallo, > da wird ja nun an vielen Stellen an den c-controls dran gemeckert ja, das schon :-). Nur sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Grundgedanke ja nicht schlecht ist. > Jetzt würde mich mal interessieren was Ihr von folgendem Atmel-Board haltet: > > http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=64&products_id=10 Preislich entspricht es eher einer einer M-Unit V2.x mit etwas Lochraster und Buchsen zu Conrad Preisen :-). Also ausgesprochen günstig. Ich habe dieses Board vorliegen und würde empfehlen den Bausatz zu nehmen, wenn die Entscheidung zugunsten einer solchen Lösung ausfällt. Dann kann man die Verbinder mit Bauarten eigener Wahl bestücken, evtl. den Motortreiberchip weglassen . Aus der Sicht des Roboter Interessierten ist das sicherlich eine durdachte und kompakte Lösung, die mir gefällt. Als messtechnisch Interessierter kann ich auch nicht meckern. Lediglich ein ordentlicher D/A Wandler fehlt und der ist ebenso wie bei der CC leicht über I2C nachzurüsten. Ein riesiger Vorteil sind die A/D Wandler der Atmels mit 10-bit Auflösung. Die Flexibilität bei der Wahl der Bitports für den Anschluß eines LCD ist natürlich schön, nur wird der Conrad App-Board verwöhnte User eine direkte Steckmöglichkeit vermissen und sich daran gewöhnen müssen, ausnahmsweise mal selbst zu denken (no harm intended) ;-). Wenn man mit Bascom programmieren will, sollte man bei mehr als LED ein/aus sofort mit der Vollversion dieses Programmes rechnen. Schon kleinere ernsthafte Programme über- schreiten die 2kGrenze der Demo deutlich. Das ist (immer vorausgesetzt man will durchgängig eine Hochsprache nutzen) insgesamt ein Nachteil der Atmel. Wegen fehlender Betriebsystemroutinen schleift man immer einen Wasserkopf an Bibliotheken mit sich, der dazu führt, das in 10k Flash C-Control mehr an Funktionalität unterzubringen ist, als in 32 kB ATMEGA32. Keine Frage ist für mich, daß derjenige, der vorhat, längerfristig mehrerer Projekte zu entwickeln mit dem erwähnten Board als Einstieg besser aufgehoben ist, als mit der CC. Hier kann man bei einem Preis von knapp 10 EUR für eine 1a gefertigte unbestückte Platine und einem Preis von unter 7,-- EUR des Atmega 32 bei Reichelt sogar auf Eigen- entwicklung verzichten (die Platine ist kompakt und flexibel). Auch der Umstieg auf kleinere/größere Prozessoren der gleichen Prozessorreihe fällt leicht und läßt sich dann mit dem anhand des Experimentierboards erworbenen Fähigkeiten gut bewekstelligen. Für die Tiny Reihe reicht wirklich ein Stück Loch- oder Streifenraster. Wer allerdings zunächst mal in die µC-Welt hineinschnuppern will und feststellen will, ob ihm/ihr das überhaupt liegt, ist hingegen mit der CC vermutlich besser bedient. Bei unter 30,-- EUR für das Modul und nochmal 10,-- EUR für ein paar Kleinteile bei Reichelt (vom App-board rate ich ab) sind ein zu verschmerzender Verlust, wenn man festellt, daß das doch nicht mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmt. Leider wird in Foren allzuoft und allzu leichtfertig die Aussage "das ist doch ganz einfach, da nimmst Du nur einen kleinen µC und dann.." getätigt. Ganz so einfach ist es nicht und wer bereits mit eier kleinen Transistorschaltstufe überfordert ist, sollte zunächst Grundlagenwissen der rudimentären Halbleitertechnik pauken. Viele Grüße Henrik Meine Homepage: http://www.henrik-reimers.de/control/ |
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