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 Benutzt alle die CC2, die ist ausgereift ;-) Kategorie: C-Control I V1.2/2.0 (von André H. - 2.12.2004 19:36)
 Als Antwort auf Re: Version V2.01 geliefert bekommen von Hansi - 2.12.2004 17:30
Hallo @all

> Ist ein bisschen hart ausgedrückt aber trifft die Sache so ziemlich auf den Kopf.

Jetzt muß ich auch einmal wieder etwas ins CC1-Forum schreiben.
Was z.Zt. mit der "neuen" CC1-Generation abgeht, kann ich auch nicht verstehen.
Auf jeden Fall steht so die Chance, daß die CC1 V2 ein Flop wird, nicht schlecht. :-(
(Schade um die CC1)
Einerseits muß man DIE HARD verstehen, denn alle hacken nur auf den "kleinen" Programmierer rum,
andererseits ist die CC1 V2 kein ausgereiftes Produkt.
Dies liegt aber mehr am Zeitdruck, der seitens Conrad besteht, so daß ein Vernünftiges
Betatesting, wie es bei der CC2 der Fall war, wahrscheinlich nicht gab.
Auch, das muß ich hier einmal nennen, ist es sehr besch...eiden, daß man bei der CC1 V2
nichts in ASM selbst machen kann.
Ich wollte einiges an ASM-Treiber für meine CCTools-Hardware erstellen.
Uw... ähh DIE HARD wollte mir hier auch entgegenkommen, sodaß ich nur
die ASM-Routine nach HC05-ASM schreiben solle, und er sie mir dann compiliert.
Doch trotz Mailen der ersten Routinen, damit ich schoneinmal testen kann, und
Nachfragen nach einiger Zeit, gabe es nie eine Antwort.
Ich werde daher wahrscheinlich mit dem Thema CC1 V2 abschließen
und meinen Treiber-Support auf die CC2 und die CC1 V1.1 beschränken.

Auch der abspeckte Host-Mode der neuen CC1 ist leider traurig, um nicht zu sagen, ein Rückschritt.
(inkl. Begründung)


> Bei der CC2 hat man ja wenigstens die Möglichkeit eines Software-Updates, aber bei der C1 wird
> man alleine gelassen.
> Warum wird bei der CC2 eigendlich Assembler unterstützt?
> Ach ja, das Betriebssytem war vermutlich viel billiger zu entwickeln und braucht deshalb nicht geschützt werden.

Bei der CC2 war es genau umgekehrt.
Es war bis jetzt das teuerste Conrad-C-Control Projekt, das es gab.
Daß die CC2 so ein Erfolg wurde, ist einzig und allein, und mittlerweile schwarz auf
weiß belegbar, CC2Net.de zu verdanken.
Ansonsten wäre die CC2 wahrscheinlich ein Flop geworden, was sie jetzt jedoch
ganz und garnicht ist !
Immerhin kann die CC2 mit ATMEL-Controllern mithalten, sofern man
System-Routinen schriebt. (Hier ist die CC2 etwas schneller als ein ATMEGA. Tja,
das ist einer der Vorteile von 16Bit-Controllern.)

Allerdings muß man bei der CC2 auch noch folgendes sagen:
Das OS war und ist kein Open-Source. Es hat nur jemand disassembliert. ;-)
Dieser jemand war Eric Hospel. (Ein CC2-Anwender)
Ihm ist es auch zu verdanken, daß Anfangs die User die nötigen Infos zum Schreiben
der ersten ASM-Routinen bekamen.

Dazu kommt noch, daß so Leute wie ich, selbstlos eine Seite betreiben(CC2Net.de)
und laufend neue Routinen und Treiber schreiben, also die CC2 supporten.
Jedoch ist es sehr wahrscheinlich, daß ich die CC2 ab kommenden Jahr
offiziell supporte.
Und an meinem Support kann man nicht meckern.
(Als Referenz: 95% der CC2-Nutzer, fragt einfach nach ;-) )

Also, jeder der ein etwas umfangreicheres Projekt vorhat, und bereits etwas
Programmiererfahrung besitzt, ist mit der CC2 besser beraten.
Viele schrecken zwar vor dem Preis von EUR 99,95 zurück, jedoch ist
die CC2 jeden Cent wert.
Außerdem ist es bei privaten Projekten nur eine Einmal-Investition.
Aber auch bei gewerblichen Projekten hat die CC2 Ihre Vorteile.
Sie hat vielen Leuten geholfen, Ihr, meist Kleinserienprodukt, zu verwirklichen.
Die meisten haben sich damit erst selbständig gemacht.
Das kann ich sagen, da ich einige dieser Projekte mit Hard- und/oder Software unterstütze.
(Das ist ein Grund, warum ich mit CCTools nun an meiner Kapazitätsgrenze nage,
um nicht zu sagen, daß meine Auslastung permanent über 120% ist.;-) )


> Nur schade das die CC2 etwas zu groß für den Einbau in einer Fernbedienung o.ä. ist.

Dann kann ich hier nur sagen:
Versuche es mit einem ATMEGA.
Für "kleine" Aufgaben sind diese Controller gut zu gebrauchen.
(Für "größere" Projekte weniger, da zu aufwendig.)
Und wenn es sehr klein sein soll, kann ich Dir mit einer kleinen Platine aushelfen,
die die Abmessungen eines breiten DIP28 Gehäuses hat.(ca. 36 x 18mm)
(Drauf passt ein ATMEGA als QFP32 mit 0,8mm Raster.)
Ein großer Nachteil ist jedoch, daß man sich hier, wegen fehlendem Betriebssystem,
von Grund auf einarbeiten muß. Die Entwicklungszeit eines Produkts ist daher
um einiges Länger.

MfG André H.

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