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 Re: Durchflussmessung Kategorie: C-Control I V1.1 (von Claus - 17.07.2008 8:11)
 Als Antwort auf Re: Durchflussmessung von ficher - 14.07.2008 9:23
Claus nutzt:  CC1-Unit V1.1, CC1-M-Unit V1.1, CC1-M-Unit V1.2/2.0, Open-Mini, Open-Midi, C-Control 2
> > > Hallo!
> > >
> > > Ich würde gerne mit der C-Control (CC1) einen Wasserdurchflussmenge messen.
> > >
> > > Habe mit dazu einen Durchflussmesser besorgt. Dieser liefert 1330 Impulse/Liter.
> > >
> > > Wenn ich dieses Signal am Frequeneingang anlege, diesen
> > > Wert jede Sekunde auslese und aufsummiere kommt es hier zu
> > > abweichungen.
> > > Kann es sein, dass die C-Control zu langsam ist
> > > diese Impulse zu messen und ev. einige Impulse nicht erkennt?
> > >
> > > Wie kann man dieses Problem lösen?
> > >
> > > Danke für eure Unterstützung
> > > Elmar
> >
> > Hi,
> >
> > ich sitze gerade an einem ähnlichen Projekt. Ich habe festgestellt, dass es bei der Durchflussmengenermittlung durch punktuelle Frequenzmessung sehr wichtig ist, dass das Flussmittel kontinuierlich (also gleichbleibende Menge und gleichbleibender Druck) durch die Messvorrichtung geführt wird. Ich hatte da auch so meine Probleme damit :-)
> > Ich verwende nun einen anderen Lösungsansatz. Per Assemblermodul erfasse ich die vom Durchflussmengenmesser erzeugten Impulse und summiere diese in zwei Registern auf. Sobald die Anzahl der Impulse erreicht ist, die laut Herstellerangaben des Sensors einen Liter repräsentieren, inkrementiere ich ein weiteres "Literregister". Sobald mehr als eine Sekunde kein Impuls mehr empfangen wird, ist die Messung abgeschlossen.
> > Diese Methode hat den Vorteil, dass auch kleine Mengen gemessen werden können. Auch spielt bei dieser Messmethode Unregelmässigkeiten beim Flussmitteldruck (bedingt durch eine Pumpe) keine Rolle mehr, da ja "nur" die effektive Menge des Durchflussmittels gemessen wird.
> >
> > Gruß,
> > Claus
>
> Hallo Claus!
>
> Könntest du deinen Lösungsansatz nochmals genauer erläutern?!
> Habe leider keine Ahnung von Assembler.
>
> Kurz nochmal zu meinem Problem:
> Habe mit mehreren Messdurchläufen bei einem kontinuierlichen Durchfluss Messungen gemacht. Habe hierzu den Frequenzeingang einmal pro Sekunde aufsummiert. Hierbei kommt demnach ein Mittelwert von ca. 1230 heraus. Dies würde einer Menge von 0,92 Liter (Wert durch 1330 lt. Hersteller) ergeben. Nachdem dieser Wert nahezu bei Jeder Messung im Mittel rauskommt, wäre mein weiterer Vorgang der gewesen, dass ich den Umrechnungsfaktor lt. Hersteller von 1330 korrigiere und 1230 verwende.
>
> Gruß
> Elmar

Hallo Elmar,

eine Frage vorweg: Willst Du mit Deiner Schaltung die Effektivmenge messen, die in einer bestimmten Zeit durchfließt, oder möchtest Du die durchschnittliche Menge messen, die durch fest definierte Zeitintervalle definiert wird?
Ich bin deshalb etwas verwirrt, weil Du einmal schreibst, dass Du eine fest definierte Menge (1 ltr.) in einer undefinierten Zeit durchlaufen läßt, was auf eine klassische Effektivmengenmessung schließen läßt. Zum anderen schreibst Du, dass Du die Frequenz nur sporadisch erfaßt, was auf eine klassische Durchschnittsmengenmessung deutet.
Je nachdem, wass Du messen willst unterscheiden sich die Lösungsansätze erheblich. Eine Durchschnittsmengenmessung ist möglicherweise mit BASIC zu bewerkstelligen, da die Frequenz nur sporadisch abgefragt wird. Allerdings ist zu Testzwecken ein einziger Liter Durchflußmittel etwas wenig. Durchschnittsmengenmessungen beruhen auf gleichbleibendem Druck und gleichbleibender Durchflußmittelmenge. Brauchbare Tests ergeben sich bei dem von Dir verwendeten Mengenmesser ab ca. 100 ltr. (2 Fässer mit einer Pumpe, die die Flüssigkeit von einem Fass ins andere pumpt; dazwischen der Mengenmesser).
Effektivmengenmessungen basieren auf der Erfassung eines jeden Impulses, den der Mengenmesser ausgibt. Da es bei Durchfluss unter höherem Druck zu schnellen Impulsfolgen kommen kann, muss die Auswertung entsprechend zügig erfolgen. Da der vorliegende Kontroller eine derart schnelle Signalerfassung in BASIC nicht leisten kann, muss entweder auf einen alternativen Kontroller zurückgegriffen werden (diesen zu finden dürfte ziehmlich schwierig werden) oder die bestehende Hardware muss in einer dem Betriebssystem nahen Programmiersprache programmiert werden.
Die Programmiersprache, die dem Betriebssystem am nächsten ist, ist nun mal Assembler. Aber keine Angst, es ist sogar relativ einfach, einzelne Softwarekomponenten in Assembler zu schreiben und diese in einem BASIC-Programm zu integrieren.

Aber zunächst solltest Du die Ziele Deines Projektes klar definieren.

Gruß,
Claus

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