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Hallo Manuel. > Uhrenquarz als Taktgeber, welchen ich aber nicht an die hohe Temperatur des Chips bringen will ... so bei ~60°C Ich glaube, diese Befürchtung ist unbegründet. So exorbitant groß ist die Frequenzabweichung bei dieser Temperatur nicht. Als Uhrenquarze werden üblicherweise Stimmgabelquarze mit XY-Schnitt eingesetzt. Bei diesen Schwingquarzen verläuft die Temperaturabhängigkeit der Frequenz nach der Funktion df/f = a*(T-T0)^2 und ist somit parabelförmig. Die Parabelöffnungskonstante a liegt bei -0,04 ppm/°C^2 und die Temperatur des Umkehrpunktes T0 bei typisch 25°C. Beide Werte können dem Datenblatt entnommen werden. Bei den angegebenen Werten ergibt sich bei 60°C eine Frequenzänderung von -49 ppm gegenüber 25°C. Das heißt, wenn Deine RTC bei 25°C um rund 1,5 Sekunden pro Tag vorgeht, wird sie bei 60°C um rund 3 Sekunden nachgehen. Wenn das nicht hinnehmbar ist, könnte man die Lastkapazität des Oszillators verringern und die RTC auf diese Weise kalibrieren. Hier einmal die typische Frequenzänderung eines Quarzes mit XY-Schnitt: ![]() > schwingt der Quarz nicht mehr richtig Uhrenquarze sind auf niedrigen Stromverbrauch optimiert. Normale Quarze sind mit 1 mW belastbar, Uhrenquarze jedoch nur mit 1 µW. Der Serienwiderstand ist bei einem Uhrenquarz größer. Ich vermute mal, die Schwingungsamplitude ist in Deiner Schaltung zu gering. Viele Grüße Dietmar Meine Homepage: http://ccintern.dharlos.de |
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