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 Re: Haussteuerung Kategorie: C-Control I V1.2/2.0 (von Jürgen Fisch - 17.09.2006 14:08)
 Als Antwort auf Re: Haussteuerung von Friedhelm - 11.09.2006 14:35
Jürgen Fisch nutzt:  CC1-Unit V1.1, CC1-M-Unit V1.1, CC1-M-Unit V1.2/2.0, Open-Mini
Hallo ihr Hobbyelektriker
Als Fachmann rate ich euch dringend davon ab eine Schaltung aufzubauen, bei der die Eingänge
direkt an 230V liegen. Bitte immer eine galvanische Trennung verwenden.
Sonst habt Ihr spätesttens beim Anschluß der Programierschnittstelle ein spannendes Erlebniss.
Ich benutze immer Optokoppler! Wenn Ihr nicht wisst wie das geht, dann schaut doch mal auf der
Open Mini/Mikro Homepage unter Projekte - Zeitrelais nach.

PS
Wenn Du neu Bauen willst, dann überleg dir doch mal was für einen Kabelverhau Du installieren mußt, wenn
Du alle Leitungen zemtral zu der Verteilung verlegen willst.
Dieser Kabelverhau kostet nicht nur Geld, sondern durch Deine installation blickt auch keiner mehr durch.
Welcher Elektromeister nimmt dir eine solche Installation ab.
Mal abgesehen davon wird dir dein Architekt die rote Karte zeigen. So viele Leitungen brauchen Platz
und der geht bei Lehrrohren schnell auf kosten der Statik.
Tipp
Fang klein an z.B. mit einer Rolladensteuerung oder einer Scenenbeleuchtung fürs Wohnzimmer....

Gruß   Jürgen





> Hallo Heino,
>
> dein Erstaunen über einen 230V-Eingang auf der CControl bzw. 5V-Logik ist berechtigt.
> Grundsätzlich gilt: Spannungen oberhalb 40 bis 50 Volt können für Mensch und Nutztiere tödlich sein!
> Wer als Hobby mit Elektronik bastelt sollte nur Kleinspannungen über entsprechende Steckernetzteile oder Batterien verwenden. Bei ausgebildetem Fachpersonal sieht es anders aus (der Fachmann weiß warum er soeben gestorben ist).
> Nun nochmal konkret zu meinem Vorschlag:
> Wenn man das 230V-Signal auf der Leiterplatte über Relais oder Optokoppler galvanisch trennt, dann hat man bereits die (tödliche) Spannung unmittelbar in Nähe der harmlosen 5V. Sofern man zur Versorgung einen Netztrafo mit Gleichrichter, usw. auf der Platine integriert, ist die gefährliche Spannung auch vorhanden.
> Einen wichtigen Hinweis habe ich in meiner ersten Antwort unterschlagen: Elektronik-Null der C-Control-Versorgungsspannung muss mit dem Nullleiter der 230V-Netzspannung verbunden sein.
>
> Wenn in einer Digital- oder Logik-Schaltung mit 5V-Eingängen höhere Spannungspegel abgefragt werden sollen, so ist die Entscheidung immer: galvanische Trennung oder direkter passiver Teiler.
> Ist ein gemeinsamer Ground nicht möglich, so bleibt nur die galvanische Trennung, anderenfalls spricht nichts gegen den Spannungsteiler. Die von mir beschriebene Schaltung für 230 V-AC auf 5V-DC Eingang ist unempfindlich gegen übliche Transienten und Überspannungen im Hausnetz. Selbst bei Blitzeinschlag ist mein 230V Eingang unempfindlicher als ein direkter 5V-Eingang. Also, solange bei Transienten, Überspannung und Blitzeinschlag die normalen Glühlampen nicht in der Fassung explodieren, solange funktioniert auch ein richtig dimensionierter und aufgebauter Spannungsteiler.
> Ob man einen Teiler für 230:5 (U-dach ist 325V) oder 20:5 aufbaut ist von der Physik identisch nur die Werte ändern sich. Schließlich verwendet man an der C-Control ja auch die Analogports für Spannungen größer 5V und setzt entsprechende Teiler.
> Zum Schluss möchte ich aber nochmals dringend auf die Gefährlichkeit von 230V-Netzspannugen hinweisen und allen, die keine entsprechende Ausbildung haben, vor dem Nachbau oder Vertrieb von Schaltungen die unmittelbar an 230V betrieben werden warnen!  
> Gruß Friedhelm
>
>  
> > > Hallo Markus,
> > >
> > > ein Relais ist zwar zur galvanischen Trennung gut, aber wer gewissenhaft Elektronik aufbaut und händelt, kann es kostengünstiger und zuverlässiger haben:
> > > Netzspannung (dein Taster) kann mittels zwei Widerstände eines Kondensators, einer Diode und einer Z-Diode unmittelbar an die C-Control-Ports geschaltet werden.
> > > Konkret: Reihenschaltung aus 1N4006 und 1MOhm und parallel zum Eingang 39KOhm, 1µF und C5V6.
> > > Gruß
> > > Friedhelm
> >
> > Hallo , Friedhelm.
> > Deine Vorschläge machen mich nachdenklich. Spannung DIREKT an die Ports --sääähr ungewöhnlich. Da müsste man wohl die Pullup-Widerstände amputieren .
> >  Für jede Sorte Störspannung, einschliesslich der letalen Dosis bei Blitzeinschlag in der Nähe, wäre dann der Weg zur CPU frei. Der Verzicht auf jegliche galvanische Trennung wäre mir selber zu mutig - selbst wenn ich alleine in der Hütte wohnen würde.
> > Ich zweifele nicht daran , dass Du solche Schaltungen erfolgreich betreibst - aber nicht Alles , was sich betreiben lässt , ist auf Dauer sinnvoll .Wenn Du bisher Erfolg damit gehabt hast , freue ich mich für Dich.
> >
> > Gruß...................................Heino
> >
> >
> >
> > >
> > > > > Hallo C-Contoler,
> > > > >
> > > > > ich habe demnächst vor zu Bauen und möchte dabei eine Hausstererung, ähnlich des EIB's integrieren.
> > > > > (EIB = Elektronischer Installations Bus - D.d. von jeder Steckdose, Lampe und Taster geht ein Kabel in
> > > > > den zentralen Steuerungskasten. Von dort aus kann ich sagen, mit welchem Taster ich welche Lampe
> > > > > im Haus ein- oder ausschalten kann.)
> > > > > Da die Orginalkomponenten doch recht teuer sind, habe ich mir überlegt das ganze mit der C-Contol
> > > > > zu realisieren. Dazu jede Menge IIC Schnittstellenbausteine damit ich genügend Ein- und Ausgange habe.
> > > > >
> > > > > Ich stelle mir das so vor: Die Ausgänge (das Schalten von Lampen/Steckdosen) stellt kein Problem dar.
> > > > > Bei den Eingängen (230Volt Taster) habe ich mir folgendes überlegt. Durch das betätigen des Tasters wird im Schaltschrank ein Relais kurz angezogen. Ein Kontakt (5 Volt) des Relais schließt sich und gibt das Signal an einen Schmitt-Trigger weiter, der das Signal entprellt. Von dort aus in den IIC Baustein --> C-control.
> > > > >
> > > > > Meint ihr, das könnte so funktionieren?
> > > > > Hat jemand soetwas schon mal umgesetzt? Funktioniert sowas auch zuverlässig; mit der C-Control?
> > > >
> > > >
> > > >
> > > > Hallo Markus,
> > > >
> > > > ehrlich gesagt habe ich keinen blassen Schimmer von Haustechnik -.   Aber mir fällt auf , dass Du an den Tastern die Netzspannung zur Signalspannung erheben und dann mit hohem Aufwand wieder ein Signälchen daraus gewinnen willst.  
> > > > Kann man das nicht auch direkt mit 5 V machen ? Mit dem Taster als Signalspannung auf einen Optokoppler geben ( event.  kleines RC-Glied parallel am Eingang ). Dann hast Du am Kopplerausgang genau den Schalttransistor , der Deinen Port auf "0" zieht . Die Entprellung hat sich dann erledigt bzw .findet bei Bedarf softwaremässig statt .
> > > >
> > > > Bei vielen Tastern  könnte es in Basic ein Zeitproblem geben . Denn : Dein Programm liegt ja nicht ständig am Port auf der Lauer , es soll auch noch was ausgeben.Da könnte es manche Tastung verpennen......
> > > > Abhilfe ? vermutlich nur mit weiteren externen Bauteilen ( Selbsthalteschaltung , vom Rechner aus wieder zu löschen)
> > > >
> > > > Gruß.................................Heino
> > > > >

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