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 Re: Funkstörung durch C-Control? Kategorie: Hardware (von Hauk - 25.05.2006 12:28)
 Als Antwort auf Re: Funkstörung durch C-Control? von Kay - 24.05.2006 21:34
Hauk nutzt:  CC1-Unit V1.1
> prinzipiell verbreitet jede art digitaler elektronik einen mehr oder minder fetten
> störnebel um sich herum. grund dafür sind die widernatürlichen (rechteckigen)
> signale, die von den leitern übertragen werden müssen, aber mit gesetzmäßigkeiten,
> die mit stromdurchflossenen in verbindung stehen, z.B. Lenz'sches Gesetz, kollidieren.


Hallo Kay

Ich hoffe du hast nichts dagegen, wenn ich den Grund für die Entstehung der hochfrequenten
Störung noch ein wenig präzisiere.

Rechtecksignale befinden sich sicher im Einklang mit den Gesetzen der Elektrizitätslehre ;-) aber
man kann sie sich aufgebaut denken als eine Summe aus reinen Sinusschwingungen und zwar
einer Grundfrequenz und ganz vielen Oberwellen (doppelte, 3-fache,......,n-fache Grundfrequenz)
Je steiler die Flanken - destomehr Oberwellen in den höheren Frequenzbereichen. Die einzelnen
Oberwellen haben dabei dabei ganz unterschiedliche Amplituden. Dieses Prinzip gilt ganz allgemein
für alle periodischen Signale - in der Hochfrequenztechnik ebenso wie in der Akustik. In der
Mathematik ist es als Fourier-Analyse bekannt.
Die C-Control hat einen Quarz mit 4 MHz (Sinus) und erzeugt daraus einen Prozessortakt (Rechteck)
von 2 MHz . Das FS20-System arbeitet auf 868 MHz. Man kann sich leicht ausrechnen wie viele
Oberwellen in dem Signal enthalten sein müssen, damit eine so hohe Frequenz noch gestört wird.
Wirklich ein schon fast lückenloser Frequenznebel!
Noch schlimmer wird es bei nichtperiodischen (unregelmäßigen) Signalen, die der Prozessor natürlich
ebenfalls produziert. Dann sagt die Fourier-Theorie ein kontinuierliches Frequenzspektrum voraus.


Gruß,   Hauk

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